Christoph Gellersen – mein Weg zum Atlasprof®

Oftmals macht uns erst Schmerz bewusst, dass wir unserem Leben eine neue Richtung geben müssen. Und Schmerz war es auch, der mich dazu bewogen hat, meine langjährige Tätigkeit als Physiotherapeut aufzugeben. Meinen Weg führte mich dann – sowohl beruflich als auch gesundheitlich – zur Atlasprofilax-Methode nach René Claudius Schümperli. Als Atlasprof® in meiner eigenen Praxis in Henstedt-Ulzburg kann ich nun Menschen helfen, die mit konservativen Behandlungsmethoden nicht mehr weiterkommen (und als „hoffnungsloser Fall“ gelten).
 

Von Christoph Gellersen, Atlasprof® in Henstedt-Ulzburg

1980 habe ich mich als Physiotherapeut selbstständig gemacht und bis Ende der 1990er Jahre in meiner eigenen Praxis gearbeitet. Zwei Bandscheibenvorfälle im unteren Rücken und damit einhergehende starke Schmerzen führten aber dazu, dass ich meine Tätigkeit als ausgebildeter Physiotherapeut nach über 20 Jahren aufgeben musste. Mir fehlte schlicht die Kraft für die anstrengende Arbeit und meine Schmerzen hinderten mich daran, die in meinem damaligen Beruf erforderlichen acht bis zehn Stunden stehend zu behandeln. Anfänglich war ich noch zuversichtlich, die Schmerzen bald in den Griff zu bekommen. Doch all meine Versuche brachten keinen Erfolg – zumindest nicht dauerhaft. Um den Tag einigermaßen schmerzfrei zu überstehen, musste ich viele Übungen für meinen Rücken machen. Zwischendurch hatte ich immer wieder gute oder zumindest bessere Phasen. Doch die Rückschläge ließen meist nicht lange auf sich warten. Zum Teil waren meine Rückenschmerzen so stark, dass sie sogar bis in die Beine ausstrahlten.

Ich begann daher, mich auch mit alternativen Behandlungsmethoden auseinanderzusetzen. Dabei haben mich vor allem Ansätze, die sich in besonderer Weise mit dem Atlas beschäftigen, interessiert. Als gelernter Physiotherapeut kenne ich schließlich die Bedeutung, die der oberste Halswirbel für die gesamte Körperstatik innehat. In einem Zeitschrift-Artikel über den Atlasprof Gernot Flick bin ich dann auf die Atlaskorrektur nach Schümperli gestoßen. Ich habe nicht lange gezögert und zum Telefon gegriffen – mit dem Ergebnis, dass Gernot Flick mich so von der Atlasprofilax-Methode begeistert hat, dass ich nicht nur die Atlaskorrektur bei mir durchführen ließ, sondern dass wir heute Atlasprofilax-Kollegen sind. Das war 2011. Seitdem geht es mir deutlich besser, meine Schmerzen sind abgeklungen. Und ich habe eine neue berufliche Bestimmung gefunden, die mir mit Mitte 50 einen Neustart ermöglichte.

Mit der Atlaskorrektur hatte ich nun eine Methode an der Hand, die nicht nur kurzfristige Behandlungserfolge mit sich brachte, wie ich dies aus dem Bereich der konservativen Behandlungen kannte, sondern mit der ich Patienten nachhaltig helfen konnte. Das ist es, was mich bis zum heutigen Tag an meiner täglichen Arbeit begeistert – Menschen helfen zu können, die mit dem Stempel „hoffnungsloser Fall“ zu mir kommen. Bei vielen von ihnen konnte ich erreichen, dass ihre Schmerzen nach wenigen Wochen deutlich nachließen oder sogar gänzlich verschwanden. Besonders glücklich machen mich auch die guten Ergebnisse bei der Behandlung von Kindern mit Entwicklungsstörungen. Das ist nicht nur für die Kinder eine schöne Sache, auch die glücklichen Gesichter der Eltern, wenn sie mir erzählen, welche Fortschritte ihr Kind seit der Atlaskorrektur gemacht hat, sind einfach großartig.

Zusammenfassend kann ich sagen: Es ist einfach fantastisch, Betroffenen mit einer Atlaskorrektur helfen zu können. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Atlasprofilax-Methode mit ihren tollen Erfolgen bekannter wird und in unserem Gesundheitssystem einen größeren Stellenwert erfährt. Wir können dahingehend dazu beitragen, dass jeder Anwender der Atlasprofilax-Methode über ein fundiertes medizinisches Grundwissen verfügt. Wichtig ist auch, dass sich für jeden einzelnen Klienten die Zeit genommen wird, die für eine individuelle Beratung vor der Korrektur notwendig ist. Aus diesem Grund vergebe ich Termine nur nach vorheriger Absprache.